Wie geht es weiter mit Rumäniens Streunerhunden?

Wie geht es weiter mit Rumäniens Streunerhunden?
 
Am Donnerstag, dem 5.12.2013, gab es ein Arbeitstreffen mit der rumänischen Veterinärbehörde in der rumänischen Botschaft in Wien.
Das Gesetz wurde vorgestellt und kann nicht mehr geändert werden, das ist die schlechte Nachricht. Alle Hunde sollen von den Strassen weggefangen werden und in Tierheime gebracht werden, dann sollen sie adoptiert werden. Passiert dies nicht, werden sie nach 14 Arbeitstagen eingeschläfert…Zahlreiche Tierschützer aus Österreich, Deutschland und auch Rumänien waren bei dem Gespräch dabei und übten ihre Kritik an dem Gesetz. Denn einen Hund innerhalb von 14 Tagen zu vermitteln, ist fast unmöglich…
Doch es gibt auch gute Seiten: Man will den Rat der Tierschützer hören, betreffend Bau von Tierheimen, Adoptionen, Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung für die Bevölkerung, Schulvorträge und sucht eine konstruktive Zusammenarbeit.

Die Tierheime sollen für alle offen sein, jeden Tag, auch am Wochenende. Eine Anmial Police wird installiert und soll auch gegen Tierquälereien auftreten. Auch wird es verboten sein, Hunde aus anderen Städten in die Tierheim von Nachbarstädten zu bringen, was momentan immer wieder geschieht, die Hundefänger fangen wo auch immer und bringen die Hunde in andere Heime, die manchmal gar kein massives Streunerproblem haben… Außerdem wird es eine Kastrationspflicht und Registrierpflicht für alle Hunde geben. Die Frage dabei, wie soll das finanziert werden? Gerade die arme Bevölkerung am Land kann sich es nicht leisten, ihren Hund kastrieren zu lassen…hier werden noch viele Probleme auftreten…Robin Hood will jedoch helfen, versuchen, das Beste im Sinne der Hunde zu machen, nicht gleich alle Türen zuschlagen, das hilft keinem Hund. Wir hätten uns jedoch ein anderes Gesetz gewünscht: Nämlich die Kastration der Hunde und das Zurückbringen auf ihre angestammten Plätze, einzig dies könnte nachhaltig helfen, die Hundezahl tiergerecht zu reduzieren.
Die Tierschützer waren sich einig, dass das Gesetz nicht funktioniert wird, darauf sagte uns der Präsident der
rumänischen Sanitär-Veterinär Behörde, Vladimir Alexander Manastireanu zu, das Gesetz würde nach 5 – 6 Monaten geändert, wenn es nicht funktioniert. Darauf darf man wirklich gespannt sein!
Robin Hood war dabei und hat ein konkretes Angebot gemacht. Kooperationsangebot
Auch der ORF interessiert sich für das Thema und unsere Arbeit, daher Fernseher einschalten:

Report mit Robin Hood:
Samstag, 7.12. 2013
Niederösterreich Heute, Verrückt nach Tier, 19.00

Montag, 9.12. 2013
Heute Mittag, 13.15

Hier kann man die Sendung “Verrückt nach Tier” online sehen

Wenn unser Angebot umgesetzt wird, kommt einiges auf Robin Hood zu, allein die Kastrationen in den Städten wird uns einiges kosten – aber gemeinsam schaffen wir das sicher!

Kommentar

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