Rumänische Regierung wich Treffen mit EU-Delegation aus

Liebe Tierfreunde,

Iarsenenfolge der zahlreichen E-Mails, die von Bürgern aus dem ganzen Europa, die gegen das neue Gesetz über die Tötung der Hunde, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden, protestierten, empfangen wurden, war am Mittwoch, der 4. Dezember, eine Delegation des Europäischen Parlaments in Rumänien um mit den zuständigen rumänischen Entscheidungsträgern zu reden.

Die Delegation des Europäischen Parlaments bestand aus: MEP Janusz Wojciechowski, Ehrenvorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe für Tierfürsorge und -schutz, MPE Andrea Zanoni, stellvertretender Vorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe, Magdalena Majerczyk, Beraterin der ECR – Gruppe, Dr. David Prichard – Experte im Bereich der Betreuung der Straßenhunde, Karolina Tomaszewska und Andreas Erler seitens des Europäischen Parlaments.

Die Delegation des Europäischen Parlaments haben die Vertreter der Nationalen sanitärveterinär- und Lebensmittelschutzbehörde – ANSVSA und den Oberbürgermeister der Großstadt Bukarest, Herrn Sorin Oprescu getroffen.

Mit dem Bürgermeister der Großstadt Bukarest war auch Razvan Bancescu, Leiter der ASPA (Leiter der Hundefängerabteilung des Rathauses) anwesend, dessen Rede ausschließlich auf der Abwertung der NGOs und der Tierliebhaber konzentriert war: “Profiteure”, “falsche Tierliebhaber”, mit “illegalen Tierheimen, in denen die Hunde in prekären Bedingungen gehalten werden” die er persönlich “gesehen” hat, als er mit einem kleinen Spionhubschrauber diese beobachtete. Ferner erklärte er, dass “infolge” der Tatsache, dass er seit September bis jetzt 4000 Hunde gesammelt hat, die Anzahl der gebissenen Personen von 700 auf 300 monatlich verringert wurde (und in Bukarest, aufgrund der ASPA – Einschätzungen,… “nur 61000 Hunde geblieben sind”!). Ferner erklärte der ASPA – Leiter, dass 30000 Hunde (mit und ohne Inhaber) sterilisiert wurden, wobei er aber in diesem Zusammenhang ausgelassen hat, dass die meisten davon durch NGOs und Privatpersonen und nicht durch ASPA sterilisiert wurden. Die Tierschützer-/Liebhaber, die seit Jahren tätig sind, haben Hunderttausende Hunde durch Sterilisierungskampagnen gerettet, in deren Häusern und Höfen zahlreiche Hunde genommen und deren Einnahmen für die Rettung der Hunde ausgeben werden durch unwahren und verleumderische Kampagnen von ASPA und von anderen Behörden attackiert, nur damit die Bevölkerung diese Einrichtungen und nicht die Exterminierungslager der Rathäuser, wo Millionen Euro in privaten Interessen ausgegeben werden, sieht.

Das Programm der Delegation des Europäischen Parlaments sah auch ein Treffen mit einem Vertreter der Regierung vor, wobei aber dieses Treffen durch die Regierung nur eine Stunden vorher annulliert wurde. Der offizielle Grund war, dass ein “erheblicher Notfall aufgetreten war” aber scheinbar führte die Angabe der Presseerklärungen, welche durch die europäische Delegation beabsichtigt waren, zu diesem Rücktritt, was aber nur zur Verschlechterung des Images Rumäniens beitragen wird.

Scheinbar führte der Besuch der Delegation des Europäischen Parlaments zur Verschiebung der Genehmigung der offiziellen Einleitung der Hundetötung.

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments erklären durch deren Schreiben, dass „die willkürliche Tötung der Straßenhunde, unter Anwendung unmenschlicher Methoden, eine unsichere, unmenschliche und wirkungslose Kontrollmethode ist, die keine Lösung für die Probleme in Zusammenhang mit der Überbevölkerung der Straßenhunde darstellt. Dadurch wird ein besonders negatives Image Rumäniens in der europäischen Öffentlichkeit gebildet”. „Zusätzlich zu den Sorgen im Tierschutzbereich stellt die willkürliche Tötung der Straßenhunde auch ein Risiko für die Gesundheit der Menschen dar. Die willkürliche Tötung stellt ein wirkungsloses Mittel zur Kontrolle und Vorbeugung der Zoonosen, wie zum Beispiel Tollwut, dar und widerspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).” „Wir würden Ihnen raten, eine menschlichere Politik in Zusammenhang mit der Hundepopulation in Rumänien, aufgrund der Empfehlungen der Internationalen Koalition zum Management der Haustiere (ICAM ), zu fördern, wobei dadurch den Regierungen empfohlen wird, eine wirkungsvolle und nachhaltige Lösung in Zusammenhang mit den Gründen des Auftritts der Straßenhunde zu entwickeln und nicht nur die Auswirkungen, die durch die gegenwärtige Hundepopulation hervorgerufen werden, zu berücksichtigen.

Im Rahmen des Treffens mit der Delegation des Europäischen Parlaments haben wir die tatsächliche Situation der Hunde in Rumänien und die getroffenen Maßnahmen, die Ergebnisse des Tötungsprogramms, dass in Rumänien angewandt wird, die riesigen Budgets, welche durch die Rathäuser ausgegeben werden, aber auch Strategien für die wirksame Verwaltung und die Ergebnisse des Programms der NGOs zur Sterilisierung und Freilassung am Herkunftsort dargestellt.

Die Delegation des Europäischen Parlaments wird einen neuen Bericht über den Besuch in Rumänien erstellen.

Besten Dank!
Carmen ARSENE

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