Wie ich meinen Patratel vor der ASPA gerettet habe

monicaMonica Muntean, ein Rumänisches Mädchen berichtet wie sie geschafft hat ihren 17 jährigen Hund vor
dem Tod und Hundefänger zu retten:

Mein Hund, Patratel, (Vierecklein) 17 Jahre geimpft, kastriert und dazu auch mit Chip versehen. Er ist hier bei uns in der Nachbarschaft als Straßen Hund aufgewachsen. Er war immer frei, alle Nachbarn lieben ihn, er ist UNSER Hund. Er war immer unser Hund. Wir sind zusammen aufgewachsen. Seit September 2013 er darf aber nicht mehr frei laufen, wir haben Angst dass ihn die Hundefänger wegnehmen. Daher haben wir ihn Vordergarten unseres Gebäudes abgeschlossen. Dort hat er auch eine Hütte von uns gebaut. Glücklich darüber ist er nicht ganz, er vermisst sein freies Leben, eine andere Lösung haben wir nicht. In der Wohnung will er auf jeden Fall nicht leben, er hat immer als freier Hund gelebt.

Ich sah entspannt Fernsehen und auf einmal hörte ihn ein bitterliches Bellen. Patratel ist alt, er bellte noch kaum, er bewegte sich schwierig in die letzte Zeit. Als ich aus meinem Fenster guckte sah ich 6-7 Hundefänger, sie sprangen über den Zaun!! (Der Gartentor war abgeschlossen) , die Polizei noch dabei.  Als ich raus stürmte war mein alter Patratel in einem Netz gefangen, lag auf dem Boden, festgehalten. Ich rannte nach unten und umarmte mein Hund, so wie er war im Netz abgewickelt da saß. Ich legte mich auf ihn so dass sie ihn nicht weg ziehen konnten.

Ich meinte zu den Fängern es wäre mein Hund und ich hätte sogar sein Ausweis zum Beweis. Sie sagten: ,,Dann geh hoch und bring ihn.,, Doch ich vertraute ihnen nicht und war mir sicher sie würden sobald ich oben war, ihn mitnehmen und weg fahren. Also rief ich. ,, Bringt mein Hund erstmal wieder zurück im Garten!,, Erst danach hab ich die Papiere von oben abgeholt.

Mit 17 Jahren in Hundefänger Wagen ohne sein Garten, ohne mich, wäre er bestimmt unterwegs gestorben. Ich hatte Glück und ich hab das noch rechtzeitig verhindert.

Nach dem unsere Bilder in einer Zeitung erschienen sind, haben mich sehr viele Leute kontaktiert und gratuliert. Ich hätte nicht daran gedacht dass mein Tat so viele Leute bewegen würde, ich tat es eigentlich nur für Patratel. Wie ich sind auch meine Freundinnen sie würden genau so für ihre Hunde kämpfen.  Ich hab noch 4 Katzen in der Wohnung, eine hab ich im Winter fast gefroren gefunden, gefrorene Pfoten , ihre Nägel waren abgefallen oder rausgerissen weiß ich nicht genau. Jetzt ist sie glücklich und gesund. So wie auch Patratel sein Leben lang sein wird. Das verspreche ich ihm!

Ihre Mutter, Camelia Muntean, ist stolz auf ihre Tochter: “Der Hund ist geimoft und gechippt und hat einen Pass!”

“Es ist meine Tochter, Monica Muntean. Und ich bin stolz darauf. Sie hat es genau richtig gemacht! Ich würde sie jederzeit wieder genauso erziehen, wie ich es gemacht habe. Sie ist ein toller Mensch geworden! Schande über diejenigen, die für die Tötungen im Parlament gestimmt haben, ohne nach einer menschlichen Lösung zu suchen, und die jetzt dadurch Menschen in solche Situationen bringen. Ich brauche auch keine Ratschläge und Hundehetze wie, daß der Hund nicht auf die Strasse gehört und ins Haus genommen werden müsste. Der Hund befand sich in einem eingezäunten abgeschlossenen Vorgarten. Die Hundefänger sind über den Zaun gesprungen! Der Hund ist gechippt, geimpft und hat einen Pass…”