Wie ein Gesetz gemacht wird

Der vielleicht wichtigste Film zum “Gesetz Ionut”

Maybe the most important movie about the “Ionut Law”

Was ist wirklich passiert? What did really happen?

Welches Kind wurde gefunden und beerdigt? What child was found and burried?

killingsGeht es nur um Geld? Is it just about money?

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für einen der investigativsten Filme zum Thema, den es bisher gibt

see one of the most investigative movie about the subject so far

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Es ging hier nur um’s Geld

Claudia Buthenhoff-Duffy (Ethia) schrieb im Mai 2016 auf Facebook

Ich möchte mich dazu jetzt auch mal äußern.

1. Die Hunde waren keine Wachhunde, sondern freundliche, friedliche, fett gefütterte ehemalige Strays, die schon seit Jahren auf dem komplett eingezäunten Gelände lebten. Sie wedelten jeden freundlich an, der tagsüber auf den Hof kam – ich habe eine Nachbarin gefragt. Sie wedelten sogar noch, als Fernsehteams, die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die ASPA mittags auf den Hof kam.

2. Blutige Handschuhe und sonstiger Müll von der Gerichtsmedizin zurückgelassen wurden ca. 800 Meter entfernt und unterhalb von dem eingezäunten Gelände, das Constantin Ciorascu gehört, gefunden. Im Gebüsch, direkt neben dem Hintereingang des Clubs am See, der höchst dubios ist und von dem einem jeder erzählt, dass dort alles mögliche abgeht.

3. Es wurden keine Kreuz-DNA-Tests gemacht. Zumindest wurde dies nie bestätigt. Blut an eine Hundeschnauze kann man locker dranschmieren. Welches bzw. wessen Blut auch immer

4. Ein Vierjähriger kann unmöglich die Distanz zwischen Park, Brache bis zu dem Gelände zurück gelegt haben. Jeder, der Kinder hat oder kennt, weiß das. Nicht nur die Distanz, auch die Geländebeschaffenheit war absurd. Meterhohes Gestrüpp, steile Abhänge. Geröll. Müll. Ein Vierjähriger, der wegläuft, wäre umgedreht oder hätte sich heulend hingesetzt.

5. In dem Gebiet wurden Hundekämpfe abgehalten. Jeder wusste das. Die Leiche eines Pit oder Staffies wurde kurz danach aus dem See gefischt.

6. Ciorascu, Mayor Oprescu und die Familie Anghel hatten jahrelange Prozesse gegeneinander geführt – vorher. Vater Anghel und sein Bruder hatten lukrative Business-contracts mit dem Bürgermeister davor gehabt – Videanu. Als Oprescu gewählt war, hat er die kurzerhand aufgelöst und seinen eigenen Leuten zugeschanzt. Das schafft Ärger. Ciorascu war ein Investor, dem gehört dort jedes zweite neue Apartmenthaus. Die Brache zwischen Park (wo die Jungs ‘verschwunden’ waren) und eingezäuntem Gelände ist Millionen wert. Ein Filetstück direkt am See. Sector 2 hat jahrelang nichts damit gemacht – aber irgendwer wollte es haben. Sector 2 muss jetzt zahlen.

7. Oprescu war der vielversprechendste Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2014. Klaus Iohannis war da noch nicht im Gespräch.

8. Nach dem 2.September konnte Oprescu seine Kandidatur vergessen.

9. Etwas musste passieren, um die Proteste gegen Rosia Montana Goldmine zu stoppen. Es gab einige Tage davor Warnungen, dass etwas im Zusammenhang mit den strays passieren würde.

10. Die beiden Kinder sind in die entgegengesetzte Richtung im Park gerannt. CCTV-Aufnahmen belegen das. usw. usw usw. Man kann alles konstruieren. Kinder, tot oder lebendig, kann man kaufen – wenn man will. Die Ereignisse des 2.September dienten dazu, verschiedene Interessen zu bedienen.

Aber bitte hört auf, diese Hunde als Wachhunde zu bezeichnen. Es waren freundliche, dicke, friedliche Tiere, die garantiert nicht 2 Stunden, bevor die Medien und sonstige Meute auf dem Hof eingefallen ist, ein Kind getötet hatten. Und ja, in einem Land, in dem eine Tote sogar als Chefin einer lokalen Wahlkommission eingesetzt wird – in einem solchen Land, wer glaubt da bitte noch an Untersuchungsergebnisse? Es ging hier nur um’s Geld, um die nach dem 2.9.13 endlich legale Kohle (vorher musste man etwas mehr tricksen), die in den Stadtverwaltungen mit dem ‘Hundemanagement’ verdient und unter allen Beteiligten aufgeteilt werden konnte – und 2.4 Millionen sind ja auch nicht von Pappe. Diese Infos habe ich vor Ort gesammelt, in vielen Gesprächen mit Insidern, Journalisten, Anwohnern – und ich bin das gesamte Gelände abgelaufen.

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