Presse Info

Würzburg, Mai 2014

Presseerklärung: Rumänien/Straßenhunde

Viel Blut – wenig Erfolg

Proteste gegen Massentötungen Rumänischer Straßenhunde

presserklärungbildSeit einem Beißvorfall im September 2013 in Bukarest wurde ein Gesetz verabschiedet, das das Straßenhundeproblem in Rumänien lösen soll. Tatsächlich wurde das Opfer aber nicht von Straßenhunden – sondern von Wachhunden auf einem Privatgelände getötet. Die gewählten Methoden widersprechen in ihrer Brutalität europäischen und rumänischen Gesetzen und Moralvorstellungen. Sie lösen das Straßenhundeproblem nicht, sondern schaffen die Grundlage für eine Hunde-Vernichtungsindustrie mit Zukunft.

Seit September 2013 sind Europas Tierschützer und Tierfreunde entsetzt über ein Gesetz, welches das Einfangen von Straßentieren vorschreibt und das Töten nach 14 Tagen erlaubt, sofern die Tiere nicht vermittelt worden sind. Absurderweise gilt dieses Gesetz als Adoptionsgesetz. Die blutige Realität im Umgang mit den Straßentieren sieht anders aus. Deshalb gehen am 17.Mai 2014 wieder zehntausende Bürger Europas in über 60 Städten auf die Straße, um der Politik Europas ihre Untätigkeit vor Augen zu führen und endlich Lösungen, wie Kastrationskonzepte, zu fordern.

17.05.2014 – Weltweit gehen Tierschützer auf die Straße

In mehr als 60 Städten, rund um den Globus, machen Tierfreunde aus aller Welt das Leid der Straßenhunde in Rumänien zu ihrem Thema. (Teilnehmende Städte hier: https://mapofhope.wordpress.com/demonstrationen-und-mahnwachen/)

Sie fordern eine nachhaltige und praktikable, bereits in vielen Städten Rumäniens nachgewiesenermaßen erfolgreiche Herangehensweise. Anstelle die Hunde gegen Prämie einfangen zu lassen, um sie, falls sie den Fangvorgang und den Transport überleben, nach 2 Wochen brutalst und unter Missachtung auch der Rumänischen Gesetze umzubringen (Elektroschock, Erschlagen, Spritzen, Verhungern/Verdursten u.a.) oder unter schikanösen Bedingungen zur “Adoption” bereitzustellen, fordern Tierschützer großangelegte Kastrationsprojekte. Wo diese stattfanden, konnten beachtliche Erfolge erzielt werden, auch unter Anerkennung der Stadtverwaltungen der betroffenen Orte.

Der katastrophale Umgang mit lebenden Tieren wurde auch durch eine Kommission des europäischen Parlamentes, welche einige Shelter Anfang des Jahres begutachten konnte, bestätigt. (MEP Janusz Wojciechowski in einer Pressekonferenz am 12.02.2012).

Über: Yes we care

Bürgerrechtsbewegung, gegründet im Dezember 2013 in Würzburg. Dezentrale Struktur zur Organisation von Demonstrationen, Mahnwachen, Informationsveranstaltungen und organisierter Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Straßenhundemanagement in Osteuropa nach Vorbild der Ostermärsche/Montagsdemonstrationen.

Web: http://www.mapofhope.wordpress.com,

Facebook: https://www.facebook.com/yeswecare.de

Ansprechpartner für Rückfragen

Thomas Bäumler, tbaeumler1@yahoo.de, 0152 08638355

Eckhard Kretschmer, ekretschmer@yahoo.de, 0172 6616663

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