Ich habe einen Traum

Rede von Susanne Rassloff-Wenz in Frankfurt/Main

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Ich heiße Susanne RAssloff-Wenz

Ich spreche für keine Orga und für keinen Verein, ich spreche für die Einzelkämpfer vor Ort und für Terry, einen unter 1000enden von Hunden auf Rumäniens Straßen, für Terry, der aufgrund seiner Erlebnisse heute nicht hier sein kann, da er noch immer zu viele Ängste hat.

 

Ich bin Terry und ich habe einen Traum

Geboren wurde ich als Niemandshund,an einem kalten unbekannten Ort, da meine Mutter auch ein Niemandshund war, dachte ich, dies sei mein Name.

Die ersten Wochen waren wir 6 Geschwister aber nach und nach wurden wir weniger; es war so kalt und Mama so dünn, Hunger, so wenig Milch….

Eines Morgens lag mein Bruder als kleine kalte stille Kugel neben mir; an einem anderen Tag spielten meine Schwester und ich Fangen, ein Ungeheuer wollte mitspielen und jagte mit Tuten nach meiner Schwester, es fing sie und dann lag sie in einem See aus rotem Wasser, der nach ihr und nach Tod roch…

Ich habe einen Traum

Ein Ort an dem auch Niemandshunde satt und geschützt aufwachsen können und nicht wissen wie Tod riecht.

Dann kamen Männer und nahmen Mama und uns mit… ich war voller Freude, denn ich war klein und dumm…. Ich dachte jetzt komme ich an einen schönen Ort, denn wer macht sich sonst die Arbeit uns abzuholen ? Ich wedelte wie verrückt vor Freude und leckte den Mann ab, er steckte mich in seine Jacke und nahm mich mit…. Meine Familie habe ich nie wieder gesehen….

Die Kinder des Mannes spielten mit mir, mein Name war jetzt“ Köter“, ich bekam Brot und ab und zu Fleisch.

Dann wurde ich größer und wurde weggebracht….denn der Mann bracht wieder einen kleinen Hund, der wie verrückt wedelte und sich freute.

Meine nächsten Jahre waren wechselhaft, ich traf schlechte aber ich traf auch gute Menschen, denn wie in jedem Land, sind dort wo ich herkomme nicht alle Menschen schlecht.

Ich wohnte jetzt in einem Park,dort gab es Menschen, die schlugen und traten nach mir, einer kam extra mit dem Fahrrad um mich zu jagen aber dort traf ich Hunde, die hatten einen Namen, sie hießen Fluffy,Bones und Gold, bekamen Futter…dafür mussten sie jedoch an der Leine gehen und bekamen gesagt was sie zu tun hatten.

Ich habe einen Traum

Ein Ort an dem auch Niemandshunde nicht geschlagen werden, satt sind , respektiert und in Freiheit leben können.

6 lange Jahre vergingen,Krankheit kam,Krankheit ging, ebenso der Hunger, Liebe kam,Liebe ging, meine Kinder kenne ich nicht.

Die Zeiten änderten sich, die Leute waren oft nicht mehr so freundlich, das Futter wurde weniger.

Dann kam eine nette Frau, sie lockte mich unter einem Auto hervor, dort war es wenigstens ein bisschen warm, fütterte mich und blitzte in mein Gesicht.

Ich bekam jeden Tag Futter, sie brachte eine andere Frau mit, auch sie war lieb zu mir. Ich bekam einen Namen, sie nannten mich Terry

Eines Tages freute sich die Frau sehr, sie sagte „ Terry, dein Traum wird wahr, du bekommst ein zuhause „

Sie fuhr mich 200km nach Bukarest in eine Klinik…… eingesperrt, alles fremd…. Angst…es roch nach Krankheit…. Sie stachen mich mit Spritzen, nahmen mir meine…du weißt schon und sperrten mich mit vielen anderen Hunden in einen Käfig….

Ich träumte davon wieder in meinem Park zu sein………….. ich hatte Angst.

Dann kam jemand und steckte mich in eine Kiste, diese in ein Auto in dem viele andere Kisten mit anderen Hunden waren, wir fuhren sehr ,sehr lange.

Dann kam ich einer Frau, sie nimmt Hunde wie mich in Pflege… alles war neu… niemand jagte mich, ich bekam immer Futter – aber ich bekam auch eine Leine und gesagt wann und wo ich mich erleichtern durfte.

Kurze Zeit später kamen Leute, setzten mich in ihr Auto….ich dachte sie bringen mich wieder in einen Park…

 

Nein, ich bin jetzt ein Jemandshund, meinen Namen durfte ich behalten, denn er war das Einzige, das ich hatte.

 

Viele Menschen haben zusammen dafür gesorgt, dass ich leben darf.

Sie sind ganz unterschiedlich, sprechen verschiedene Sprachen – aber sie alle haben ein Ziel – they have a dream!

 

Ich lebe nun seit einem Jahr hier, werde geliebt, wie ich das noch nicht einmal träumen konnte, Ängste habe ich noch immer, deshalb kann ich heute nicht hier sein, aber ich liebe das Leben.

Ich habe Hunde-Brüder, die kommen aus einem anderen Land, dort ging es ihnen auch nicht gut

Und ich habe, als Hund darf man das ja nicht so offen sagen…… einen Katzen-Bruder aus Rumänien und der hat mich gebeten euch ebenfalls etwas ausrichten zulassen :

Hierzu die Worte einer rumänischen Tierschutzfreundin, DAniela Vlad von Witty Pets :
Katzen in Rumaenien stellen heute die groesste Population verlassener und heimatloser Tiere dar. Ihre Lebensspanne ist zehnmal kuerzer als die einer Hauskatze, ueberall lauern Gefahren wie Hunger, andauernde Vermehrung, Giftkoeder, Krankheiten, Mangel an Tieraerztlicher Fuersorge, sowie Angriffe von Menschen, Hunden und Ratten. Dies gilt besonders in einer Umwelt, wo Katzen zumeist im Freien gehalten werden oder Zugang nach draussen haben. Katzen und Hunden droht in Rumaeniscen zumeist Gewalt von menschlicher Hand: Schlaege, Gift, scharfe Fremdkoerper im Futter, Knueppel oder Autos. Kulturbedingt lassen die Rumaenen ihre Katzen und Hunde nicht kastrieren sondern setzen sie und deren Nachkommen einfach aus. Die rumaenische Obrigkeit bestraft das Aussetzen oder Gewalt gegen Tiere in keinster Weise. Hunde werden auf brutale Weise von Regierungsbeauftragten eingefangen, manchmal noch waehrend des Transports getoetet oder in einem der staatlichen Tierheime dem Hungertod ueberlassen. AUch schlaege und Misshandlungen sind in diesen oeffentlichen “Tierheimen” an der Tagesordnung. Wir retten so viele Tiere wie nur moeglich und ermutigen andere, daran teilzunehmen”

Witty Pets bietet ein Beispiel dafuer, wie normale Menschen im Tierschutz aktiv werden und Tiere in Not retten koennen. Witty Pets steht fuer Respekt zur Umwelt und den Tieren, schafft Aufmerksamkeit fuer Fragen der Tierrechte. Witty Pets bietet eine klare Perspektive, wenn es um ein gesundes und glueckliches Miteinander von Natur, Mensch und Tier geht und versucht mit Projekten in Bukarest immer mehr Menschen von dieser Haltung zu überzeugen,

Auch Rumäniens Katzen haben den selben Traum ! Vergesst sie nicht !

Paddy wurde als kleines Kätzchen auf die Straße geschmissen, zum Verhungern, zum Sterben…… aber nicht genug …vorher wurde ihm das halbe Ohr mit einer Schere abgeschnitten, aus Spaß….. ich kenne keinen Hund, der einem anderen Tier zum Spaß das Ohr abbeißen würde….manche Menschen sind sehr seltsam.

Paddy wurde gefunden, gepflegt,behandelt,gefüttert und im internet eingestellt, dort sah ihn meine Mama……….

Viele Menschen haben zusammen dafür gesorgt, dass er leben darf.

Sie sind ganz unterschiedlich, sprechen verschiedene Sprachen – aber sie alle haben ein Ziel – they have a dream !

So, zum Schluß möchte auch ich noch ein paar kurze Worte an euch richten!

Ich möchte mich nicht nur den Träumen meiner Tiere, aller Tiere auf der ganzen Welt anschließen, sondern,

Auch ich habe einen Traum !

Den Traum, dass Tierschützer Hand in Hand arbeiten, dass Mißgunst, Neid, Konkurrenz, verschwinden, das ALLE EINS sind, an einem Strang ziehen

Denn dann und nur dann, wenn wir eine große Einheit werden können wir Erfolg haben! Können wir eine Mauer gegen die Brutalität bilden.

  Lasst uns EINS werden

WE HAVE A DREAM !

 

For my fiends in Romania and UK
My name is Susanne Rassloff-Wenz

I`m not talking on behalf of an association nor of a society, I´m talking in the name of the local lone fighters and for Terry, one of the thousands of dogs on romanian roads, for Terry, not being able to join us here today, due to his experiences, because he still is suffering from his fears.

I am Terry and I have a dream
Born as a nonentitydog in a cold unknown place. As my mother was a nonentitydog as well, I felt this to be my name too.
During my first weeks we were 6 siblings but gradually we became less; it was so cold and mum so skinny, hunger, woefully little milk…
One morning my brother lay aside me like a tiny cold scoop; on another day my sister and me tagged, when an ogre joined us and chased my sister honking and hitting her and finally leaving her in a pondlet of red water smelling like her and like death…

I have a dream
A place where nonentitydogs may grow up well-fed and protected and not knowing how the smell of death is tasting. Later on there were men appearing who picked up mum and me with them… I was joyful because I was slight and stupid… I thought I would come across a beautiful place because who else would take the trouble to collect us? I wagged crazily with joy and licked the bagger, he pocketed me into his jacket and took me away…
I never again saw my family…
The mans children played with me, my name at that time was”pooch”, I was given bread and now and then some meat. Then I grew and was carted away… because the man again brought along a puppy wagging crazily and looking forward.
My next years were unsteady, I met dud as well as good people, because like in any country not everybody is bad where I spring from.
Thereafter I lived in a public park. There were folks who hitted and kicked to me, one of them purposely used his bicycle to hound me but there as well I met dogs with names, they were called Fluffy, Bones and Gold, got food…for it they had to walk at the lead and were told what to do.
I have a dream.
A place where even nonentitydogs are free from being struck, are well fed, respected and may live in peace.
6 long years went by, diseases came, diseases passed, so did hunger, love came, love passed, I never knew my children.
Times were changing, people often weren`t that friendly any longer, food was getting tight.
Then a kind lady came and elicited me from below a car, there leastwise it had been a little warm, fed me and flashed into my face. I daily received food, she brought along another lady, who was kind to me as well. I obtained a name, they called me Terry.
One day the lady rejoiced very much, she told me “Terry, your dream comes true, your getting a home”. She travelled with me to 200 km away Bucharest to see a pet hospital… locked up, everything strange… fear… it smells of sickness… They pricked me with jabs, snatched my… you know what and caged me up with lots of other dogs…
Again I dreamed of being back in my parksite………. I was scared.
Then someone came, crated me, loaded me into a car with lots of boxes with further dogs, we travelled for a very, very long time.
Then I came to a lady , she takes into care dogs like me… everything turned new… nobody haunted me, I allways got food – but I obtained a lead and was told when and where I was allowed to relieve.
Soon afterwards people came, placed me into their car… I thought they might bring me back to a park…

No, now I am a someonedog, I was allowed to keep my name, because it was the only thing I owned.

Many people together have achieved that I may live.
They all are different, speak various languages – but they all have a common aim – they have a dream!

One year since then I`m living here now, am beloved as I could never have been dreaming of, anxieties still are to be felt, so that I cannot join you today, but I enjoy life.
I have dog-brothers coming from another country, where they weren`t treated well either. And I have, allthough as a dog one should not admit that too frankly… a feline brother from Romania and he wanted me as well to deliver a message:
For this purpose the words of a romanian friend in animal protection, Daniela Vlad from Witty Pets:
“Today cats in Romania constitute the largest population of deserted and homeless animals. Their lifespan is ten times reduced to such of a domestic cat, everywhere dangers as hunger, permanent breeding, paits, diseases, lack of veterinarial care as well as attack by humans, dogs and rats are lurking. Above all that applies to an environment where cats mostly are kept outdoors or have access to outside. Cats and dogs in Romania are above all threatened by violence through human hand: beats, poison, hidden sharp foreign objects in the food, as well as cudgel or cars. Culturally bound, romanians don`t neuter their cats and dogs but simply expose their issues. The romanian authorities do not penelize at all neither exposing nor violence against animals. Dogs are trapped by official represetatives in a savage way, sometimes killed allready during transport or left to starvation in one of the state-run shelters. Strokes and maltreatment are the usual business in these public “shelters”. We save as many animals as possible and encourage others to participate”.

Witty Pets gives an example how everybody can take action in animal protection and can save animals in distress. Witty Pets is representing respect for envirenment and animals, creates attention on questions of animal rights. Witty Pets offers a clear prospect of a sound and happy interlink of nature, man and beast and tries to convince more and more people of this attitude by projects in Bucharest.

Romanias cats too have the same dream! Don`t forget them!
Paddy was flung on the roads when he was a little kitten in order to starve, in order to die… but not enough… previously half his ear was cut off with scissors, for fun… I dont`t know any dog that would bite off another animal`s ear for fun… some humans are very strange. Paddy was found, nursed, medically treated, fed and presented via internet. There my (his!) mama spotted him….

They all are different, speak various languages – but they all have a common aim – they have a dream!

I have a dream too!
The dream that animal protectionists will be working hand in hand, that jealousy, envy, fierce competition disappear, that ALL ARE ONE, that all pull together.
Because only then, if we become a big unity we will be successful! we can build a wall against savageness.

WE HAVE A DREAM !

Let us unite
WE HAVE A DREAM!

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