Umstrukturierung der ANSVSA (english & deutsch)

REORGANISATION OF THE ANSVSA – 2 DAYS WORKSHOP TO INTRODUCE COMING CHANGES
UMSTRUKTURIERUNG DER ANSVSA – 2 TAGE WORKSHOP UM DIE BEVORSTEHENDEN ÄNDERUNGEN VORZUSTELLEN

Thanks for an english translation performed by: Maria Murariu

Danke für die deutsche Übersetzung an: V.N.

Animal Police to be established soon… (scroll down for english, please)

Umstrukturierung der ANSVSA

2-TAGE-WORKSHOP, UM DIE BEVORSTEHENDEN ÄNDERUNGEN VORZUSTELLEN

dt. Übersetzung V.B. ohne Gewähr

Der Präsident der Nationalen Behörde für Veterinärwesen und Lebensmittelsicherheit (ANSVA) Vladimir Manastireanu ist jetzt in Oradea für einen zweitägigen Workshop, den er für die Führung der Institutionen unter seine Gerichtsbarkeit, betreffend der internen Umstrukturierung der ANSVA organisiert hat. Dies wird auch Auswirkungen auf die gesamte Behörde haben. Die wichtigste ist wahrscheinlich die Gründung der Sanitär – Tierpolizei. In jedem Landkreis wird es auch eine Anti-Betrugsabteilung geben, die von Geschäftsführern für jeden Bereich betreut werden. Nach Aussagen von Manastireanu von heute, dem 24. Juli 2014, wurden die neuen organisatorischen Details zur Genehmigung der Nationalen Agentur des öffentlichen Dienstes vorgelegt und werden in kürzester Zeit anwendbar sein.
Diese Reorganisation wird weder zu Entlassungen führen, noch grosszügig neue Arbeitsplätze schaffen. In Bihor werden 4 neue Anlaufstellen geschaffen, wodurch in erster Linie mehr Personal im Laborbereich arbeiten wird. “Ich ermutige die Manager, junge Menschen einzustellen”,  erklärt Manastireanu und ist davon überzeugt, dass ein neuer Ansatz bei den Mitarbeitern innerhalb des bestehenden Systems nötigt ist, Spezialisten, die bereit sind, die neuen Herausforderungen im Laborbereich in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit erfolgreich anzugehen.
Nachdem das neue Organisationssystem genehmigt worden ist, wird das DSVSA-Bihor-Management in der Lage sein, eine Auswahl zu organisieren, um die neuen Stellen zu besetzen. In Anwesenheit des Präfekten, Claudiu Pop, und der DSVSA-Bihor-Chef, Remus Motoc, versicherte Wladimir Manastireanu jederm, dass, obwohl nach der Änderung des Budgets, das aufgestellt wird, nicht viel Geld verteilt wird, die Institution über das nötige Geld verfügen wird, um sowohl die Mitarbeiter als auch diejenigen, die Veterinärdienste in Anspruch nehmen, zu zahlen.

Was die Strassenhunde betrifft, ist EINE der beiden Neuheiten in der DSVSA-Bihor – und ohne Zweifel, eine, auf die man lange gewartet hat – die Tierpolizei , die, was die ANSVSA zugibt, vor allem zur Überwachung des Strassenhunde-Management gegründet worden ist. Ein Thema, das sehr brisant ist, wenn man berücksichtigt, dass die Anwendungsnormen der Dringlichkeitsverordnung Nr. 155 (sprich, Tötungsgesetz) suspendiert bzw. als ungültig erklärt wurden, nachdem sie von der internationelne Tierschutzorganisation VIER PFOTEN vor Gericht erfolgreich angefochten worden sind. Obwohl mit Vehemenz von Seiten der NGO’s und Tierfreunden unter den rumänischen Bürgern gegen diese Anwendungsnormen gekämpft wird, die es erlauben, Streuner nach 14 Tagen, nachdem sie eingefangen wurden, zu „euthanasieren“, (falls sie bis dahin nicht adoptiert oder von ihrem Besitzer zurückgefordert wurden), scheint Manastireanu optimistisch zu sein, dass die Regierung den Prozess gewinnen wird, wobei er sich auch auf Diskussionen mit Institutionen bezieht, die für Tierrechte kämpfen. Darunter ist auch die Brigitte Bardot Stiftung, die, was der  ANSVSA-Direktor betont, anerkennende Worte gegenüber den Anwendungsnormen geäussert habe, die vor Gericht aber von VIER PFOTEN bestritten wurden. „Die Tierpolizei wird Tierheime überwachen und wird Sanktionsbefugnisse haben in Fällen, wo das Tierschutzgesetz nicht eingehalten und gegen das Wohl der Tiere verstossen wird. Was die aktuelle Situation betrifft, bis zum Ende des Prozesses betrachten die ANSVSA-Manager die 155-Verordnung als gültig (sprich, das Tötungsgesetz), nur ohne die Anwendungsnormen, die im vergangenen Jahr dazu genehmigt wurden.“

“Wir haben entschieden, uns in dieser Angelegenheit zu engagieren, weil es Vorwürfe und Einwände gab, die von internationalen NGOs bezüglich der Umsetzung des Strassenhunde-Managements in Rumänien geäussert wurden. Obwohl wir viel Kritik aus Europa bekamen, haben wir letztes Jahr beschlossen, uns in dieser Angelegenheit effektiv zu engagieren, weil wir uns nicht nur um die  Gesundheit der Tiere mit wirtschaftlichen Interessen/Werten kümmern, sondern auch um die Gesundheit der Tiere, die, sagen wir, so genannte Hausfreunde der Menschen sind (Haustiere). Sie wissen, dass im Moment ein Prozess zwischen der NGO VIER PFOTEN und der Regierung läuft, wobei VIER PFOTEN in erster Instanz erreicht hat, dass  die Anwendungsnormen zur Verordnung Nr. 155 ausgesetzt werden, sprich, als illegal gelten und wir als eine Autorität sind in der Lage durch unser Engegement, die technische Unterstützung in der zweiten Stufe des Prozesses zu liefern, und wir glauben fest daran, dass wir diesen Prozess mit VIER PFOTEN  zusammen gewinnen, auch weil diese NGO in einer kooperativen Beziehung mit der ANSVSA steht – Wir haben mit ihnen ein Protokoll unterzeichnet, wodurch sie sich verpflichten, sich um die Kastration der Hunde in den ländlichen Gebieten zu kümmern, mit ihren eigenen fananziellen Mitteln und mit Tierärzten, die sie unter Vertrag haben. Und wir geben ihnen dafür die benötigte juristische Unterstützung.
Ich möchte Ihnen sagen, dass in der Diskussion mit der Brigitte Bardot Foundation zugegeben wurde, dass die Verordnung Nr. 155 und seine Anwendungsnormen zu den besten in Europa gehören (Vielleicht auf dem Papier. In der Praxis ist es die Hölle! Diese Aussage sollte man durch die Stiftung selbst nochmals bestätigen lassen!!! Anm., V.B.). Und ich will Ihnen ein Beispiel geben: Wenn innerhalb dieser Anwendungsnormen alle Stufen (Adoption, Wiedereingliederung, Patenschaften) durchlaufen wurden, und der Hund immer noch im Tierheim ist, kommt es zur letzten Stufe, der Euthanasie. In Rumänien euthanasieren wir die Hunde erst nach 14 Tagen, in Frankreich tun sie es nach 7 Tagen. (Dieser Mann wird mit dieser Ideologie die Tierpolizei leiten! Anm. V.B.) Und es gibt andere europäische Länder, dort ist der Zeitraum noch kürzer, bis die Tiere getötet werden. Wir haben von Anfang an gesagt, dass dieses Gesetz ein Adoptionsgesetz ist, einschliesslich Patenschaften oder Fernadoptionen, was bis heute in den meisten Städten auch so passiert ist (!?!). Der Zweck der Tierpolizei wird es sein, einerseits dafür zu sorgen, dass das Gesetz angewendet wird, und andererseits die lokalen Behörden, die NGOs sowie die finanziellen Akteure, die in das  Strassenhunde-Management involviert sind, zu bestrafen, wenn sie die Normen nicht einhalten, die das Tierwohl in den Tierheimen gewährleisten, die Normen, die fordern, dass alle Massnahmen zu ergreifen sind, die eine Adoption eines Hundes erleichtern, die dafür sorgen, dass jeder Hund medizinisch versorgt wird und dass alle Hunde tierschutzgerecht behandelt werden. Und, natürlich, wenn in Tierheimen verbrecherisch und fahrlässig mit den Hunden umgegangen wird (vielleicht haben Sie auch über Situationen gelesen, wo Tierheime mit Hunden überfüllt waren, die Hunde übereinander herfielen, weil sie auf zu engem Platz gehalten wurden, aus Fahrlässigkeit des Tierheimpersonals oder derjenigen, die die Tierheime verwalten). Die örtlichen Behörden haben die Verpflichtung, die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um ein Tierheim tierschutzgerecht zu führen. Unter Umständen können sich die Tierheime aber auch durch Spenden, Adoptionsgebühren und andere Beiträge finanzieren, denn es gibt keine Beschränkung bezüglich der Anzahl der Hunde, die man adoptieren kann. ”

 

Quelle/source: Comisarul de Bihor

 

The President of the Sanitary Veterinary and for Food Safety (ANSVA), Vladimir Manastireanu (foto) is now in Oradea for a two days training that he will provide for the leaders of the institutions under his jurisdiction regarding the internal reorganization of the Agency. This will also have effects in territory,the most important one being, maybe, the establishment of the Sanitary – Veterinary Animal Police. Also, in every county there will be an anti-fraud department, ruled by the executive director of each branch. According to the statements that Manastireanu has done today, 24th of July 2014, the new organizational details were submitted for approval at the National Agency of the Public Servants and they are going to be functional in short time. This reorganization will not generate dismissals, but it won’t be very generous in creating new working places, either.In Bihor, 4 new openings will be created, bringing more personnel in the laboratory area being a priority. „I encourage the managers to hire young people”Manastireanu stated, being convinced that a fresh approach is needed amongst the employees within the system, specialists that are prepared to successfully overcome the new challenges in the laboratory area and regarding the food safety. After the new organizational system will be approved, the DSVSA Bihor management will be able to organize a selection in order to occupy the new vacancies. In the presence of the Prefect, Claudiu Pop, and of the DSVSABihor’s chief, Remus Motoc, Vladimir Manastireanu assured everyone that, although no much money will be granted after the budget amendment that is going to be made, the institution will have the necessary money to pay  both the employees and those who have leased veterinary services.
Guarding the dogs One of the two novelties within the DSVSA Bihor – and with no doubt, one that has been waited for a long time- will be the Animal Police, about which the ANSVSA admits that it was created especially for monitoring the situation of the stray dogs. A subject that continues to be hot taking into considerations that the methodological rules for the Emergency Ordinance no. 155 were suspended, after being contested by Vier Pfoten.  Although there is a certain vehemence of the NGOs and the animal lovers citizens against this norms that allow the euthanasia of the strays after 14 days after being caught (in case they are not adopted), Manastireanu shows to be optimistic that the Government will win the trail, relying also on discursion with entities that fight for animal rights. Amongst this there is also the Brigitte Bardot Foundation which, the ANSVSA director claims, had appreciative words towards the methodological norms that were contested in Court by Vier Pfoten . The Animal Police will monitor and will have sanctioning powers in case of violation of the welfare of the animals in shelters. As for the current situation, until the end of the trial, the ANSVSA manager considers that the 155 Ordinance is in effect, only that without the methodological rules approved last year.”


VIDEO:
„We made the decision to get involved in this activity because there were accusations and objections coming from the international  NGOs regarding the stray dogs ‘management in Romania. Although we attracted a lot of critiques from Europe we decided last year to get effectively involved in this activity because we are not taking care only of the health of the animal with economic interest/value, but also of the health of the animals that are, let’s say, men’s house friends (pets). You know that now there is a law process between an NGO, Vier Photen, and the Government, they obtained in the first court the suspension of the methodological rules for the Ordinance no. 155 and we get involved as an authority able to provide technical support in the second stage of the process, we have the faith that we will win this process  with Vier Photen, also because this NGO is in a collaborative relation with ANSVSA – we signed a protocol with them,  through which they commit, and we give them all the needed legal support, to realize the sterilization of the dogs in the rural areas, using their own funds and with veterinarians contracted by them. I want to tell you that in the discussion with the Brigitte Bardot Foundation they admitted that the Ordinance no 155 and its methodological rules are amongst the best in Europe. And I will give you one example: if in this methodological rules, after all the stages (adoption, reintegration, distance adoption) are passed, and it gets to the final stage, of the euthanasia, in Romania we do it after 14 days, in France they do it after 7 days.  And there are other European countries where this period is much shorter. We said from the beginning that this law is an Adoption law, including the distance adoption, which already happens in most of the cities at this date. The purpose of the Animal Police, besides making sure that the law is applied, will also be to sanction the local authorities and the NGOs or the economic agents that take over this type of activities if they infringe the norms regarding the  animals welfare in shelters , the norms that are requesting that all the measures must be taken in order to facilitate the adoption, to provide medical care for the animals, the animals to be treated properly. And, of course, if wrong doings take place in shelters (maybe you also read about situations when the shelters were overcrowded with animals, the fights between the animals and all this because of the negligence of those who manage those shelters). The local authorities have the obligation to provide the funds, but also the shelters can function based on the funds gathered  from the taxes paid by the people that adopt  (effective or distance adoption), because there is no limit regarding the numbers of dogs that you can adopt.” 

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