Yes! We Care! 27.09.2014

Weltweite Demonstrationen gegen Strassenhundemord

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Großflächige Kundgebungen gegen die unrechtmäßige Tötung von Straßenhunden in Rumänien

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr werden am 27. September 2014 Protestaktionen in vielen deutschen Städten erwartet. Vorangegangen waren Demonstrationen am 8. März und 17. Mai 2014 in 65 Städten mit über 30.000 Menschen. Dabei beschränken sich die Proteste nicht auf Landesgrenzen, sondern die Aktivisten sorgen weltweit für Kundgebungen gegen das Vorgehen der rumänischen Regierung im Umgang mit Straßenhunden

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Seit dem Erlass des sogenannten „Tötungsgesetzes“ (PL912) im September 2013 wurden alleine in Bukarest bereits 16.000 von den 30.000 erfassten Straßenhunden von Amtswegen getötet. Auf den Weg gebracht wurde das Gesetz durch einen tragischen Beißunfall am 2. September 2013. Offenkundig nachlässige Ermittlungen und eine verdächtige Unmittelbarkeit der Verabschiedung von PL912 ließen bereits damals vermuten, dass Rumänien den Fall gezielt für die Legitimierung der Hundetötungen utilisierte. Der Verdacht wurde bestätigt: Mittlerweile ist bewiesen, dass die tödliche Attacke nicht von Straßenhunden, sondern von Wach- und Schutzhunden, auf einem eingezäunten Privatgelände verübt wurde. Obgleich dutzende Tierschutzorganisationen dem Land ihre Unterstützung für die Umsetzung eines effektiven Populationsmanagements auf der Basis von Kastrationen angeboten haben, tötet Rumänien die Straßenhunde im Akkord weiter.

stimmenstreunerSelbst das Urteil des daraufhin berufenen Appellationsgerichts, welches am 20. Juni 2014, eine vorläufige Aussetzung des Tötungsgesetzes verfügte, wird konsequent ignoriert. Die Tiere sind tagtäglich mutwilligen Verstümmelungen durch Hundefängern ausgeliefert, ebenso wie dem Tod durch Verbrennen bei lebendigen Leib, Vergasung, Vergiftung, Elektroschocks, Erstickung und dem Erschlagen mit Schaufeln und Knüppeln.

Hunger, Kälte oder Kämpfe in den völlig überfüllten Käfigen der staatlichen Tötungseinrichtungen treiben die Qualen der gefangenen Tiere darüber hinaus ins Unermessliche.

graves.jpgRumänien missachtet die von der EU verabschiedeten Richtlinien zum Schutz von Tieren. Diese erkennt das Tier als fühlendes Wesen, dem unnötiges Leid zu ersparen ist, an. Auch ignoriert das Land Urteile, die durch seine eigenen Gerichte erlassen werden. Darüber hinaus stellt die Umsetzung des Tötungsgesetzes für staatlich angestellte Hundefänger sowie die Betreiber der staatlichen Hundelager ein lukratives Geschäft dar. In der Hauptstadt Bukarest stehen der für die Hundetötungen zuständigen Behörde ASPA s

eit Ende 2013 etwa vier Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll unter anderem in Tierheime fließen und eine humane Haltung der Hunde garantieren. De facto landet es seit Jahren auf den Privatkonten einflussreicher Politiker und ihrer Mitarbeiter. Es acapture_002_18072014_130318existiert keine Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit. Dies wird auch durch die militanten Übergriffe von Angestellten der staatlichen Behörde ASPA deutlich: Nationale sowie internationale Tierschützer, die gegen dieses Vorgehen protestieren, werden von ihnen drangsaliert, gejagt und krankenhausreif geschlagen. Eines ihrer Opfer ist u.a. der deutsche Politiker Viktor Gebhard.

ywc finlandKinder und Erwachsene im Land reagieren zunehmend traumatisiert auf das brutale Vorgehen. Europäische Bürgerinitiativen, Appelle, Klagen und Petitionen, die die EU-Kommission dazu auffordern endlich zu intervenieren, werden ausnahmslos mit dem Hinweis auf nationale Verantwortlichkeiten abgewiesen, wie zuletzt die Europäische Bürgerinitiative (EBI) “Ethics for Animals and Kids” am 26. März 2014. Die Ignoranz, mit der die Europäische Kommission diesem offenkundigen Verstoß gegen Moral und Rechtsstaatlichkeit eines Mitgliedsstaates seit Monaten begegnet, ruft bei immer mehr Bürgern verständnisloses Entsetzen hervor. Auch die internationale Presse wird wach und berichtet zunehmend über das korrupte und überaus bestialische Geschehen. Es formiert sich zunehmend Widerstand. Als eine der ersten Protestbewegungen gründete sich im März 2014 „Yes we Care“, die mittlerweile über Anhänger in sämtlichen Teilen des Kontinents verfügt. Für die dritte Aktion am 27. September 2014 haben sich weltweit bisher Aktivisten in über vierzig Städten angemeldet.

Die Forderungen der Bewegung:

  1. Sofortiger Stopp aller Einfang- und Tötungsaktionen & Abschaffung der Fangprämien
  2. Öffnung aller Hundelager für Tierschutzvereine
  3. Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften (national und EU) und diesbezügliche Kontrollen durch unabhängige Institutionen
  4. strikte Verfolgung aller Gesetzesverstöße durch die rumänischen Gerichte
  5. Aufbau von flächendeckenden Kastrationsprojekten, um die unkontrollierte Vermehrung der Hunde effektiv, nachhaltig und ökonomisch zu beenden
  6. Schaffung eines einheitlichen Rechtsrahmens in der EU für den Schutz von Haus- bzw. Heimtieren.

Teilnehmende Städte

  1. Aachen https://www.facebook.com/events/542551115848734/
  2. Basel CH https://www.facebook.com/events/811341618885823/
  3. Beckum https://www.facebook.com/events/696993413706782/
  4. Berlin https://www.facebook.com/events/1435103463432573
  5. Bogota / CO https://www.facebook.com/events/275599162630370/
  6. Braunschweig https://www.facebook.com/events/538489596252012/
  7. Brüssel https://www.facebook.com/events/1461871700726049/
  8. Bukarest / RO https://www.facebook.com/events/286613674857910/
  9. Celle https://www.facebook.com/events/1454712978111726/
  10. Coburg https://www.facebook.com/events/538436139594120/
  11. Constanta / RO https://www.facebook.com/events/306370036216462/
  12. Craiova / RO https://www.facebook.com/events/353274451505024/
  13. Dresden https://www.facebook.com/events/1427441644205391
  14. Düsseldorf https://www.facebook.com/events/341868292637668/
  15. Edinburgh https://www.facebook.com/events/502237846574443/
  16. Erfurt https://www.facebook.com/events/1458359524430670
  17. Frankfurt https://www.facebook.com/events/783603748364253
  18. Freiburg https://www.facebook.com/events/324837031019026/
  19. Finland (entire) https://www.facebook.com/events/1469072543361596/?fref=ts
  20. Genf https://www.facebook.com/events/1513744542192353/
  21. Hamburg https://www.facebook.com/events/328494940640678/
  22. Hannover https://www.facebook.com/events/1537461509808545/
  23. Kaiserslautern https://www.facebook.com/events/1423376611278781/
  24. Kopenhagen https://www.facebook.com/events/725858530823958/
  25. Kitzingen https://www.facebook.com/events/533520236753815
  26. London https://www.facebook.com/events/256423244549269/
  27. Leipzig https://www.facebook.com/events/1592701920956376/
  28. Linz https://www.facebook.com/events/456139104527401
  29. Lübeck https://www.facebook.com/events/535319093268064/ (Fahrt nach HH)
  30. Mannheim https://www.facebook.com/events/637168119712882/
  31. Mölln https://www.facebook.com/events/776271875744691/
  32. München https://www.facebook.com/events/672625819483380/
  33. Nürnberg https://www.facebook.com/events/712965588770330/
  34. Rom/IT https://www.facebook.com/events/772026119505521
  35. Strassburg https://www.facebook.com/events/1466638336897849/
  36. Stuttgart https://www.facebook.com/events/307246886115811/
  37. Tuttlingen https://www.facebook.com/events/1516805415222173/
  38. Türkei https://www.facebook.com/events/813822631971177/
  39. Ulm https://www.facebook.com/events/1385565771704015/
  40. Valencia https://www.facebook.com/events/498761580257655/
  41. Wien https://www.facebook.com/events/1460134880919994/
  42. Wuppertal https://www.facebook.com/events/1449032382046399/
  43. Würzburg https://www.facebook.com/events/322019617953596/
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