Protest vor Tötungsshelter Constanta

Protest für den Hund Bursuc in Constanta

euthanasie

Quellen u.A. Ziua de Constanta, Mihai Petre u.A. Übersetzung EK

hkcapture_051_02062015_155459Mehr als 10 Personen versammelten sich heute, am 02.06.2015 vor der Strassenhundeklinik in Constanta. Die Leute verlangten begleitet von einigen Journalisten und Fernsehteams Erklärungen (der Leiterin des Public Shelter) zu der Diagnose des “behinderten” Hundes Bursuc (Dachs) und begehrten, sowohl ihn, als auch den mit ihm gemeinsam abgeholten zweiten Hund zu sehen. Bursuc war vor wenigen Tagen seinem obdachlosen Besitzer durch Hundefänger entwendet und bei Puppy Vet, dem Betreiber des Tötungsshelters Constanta, direkt eingeschläfert worden, siehe hier

Update 13:20

Der stellvertretende Bürgermeister von Constanta, Decebal Făgădău, erklärte, der Stadtrat habe heute eine Untersuchung der Firma, die die Tierklinik betreibt, beschlossen. Das ist in den Informationen begründet, die er erhielt und er ist mit dem missbräuchlichen Einfangen von Strassenhunden nicht einverstanden. “Die Schuldigen werden bezahlen.” versprach er.


Weitere Dokumente zum Fall Bursuc

Schreiben der Polizei an das Rathaus

in der gleichzeitig im Namen der Polizei als auch im Namen des Hundevereines “Hobby” darauf aufmerksam gemacht wird, daß ein Obdachloser einen Hund schlecht behandelt, der dringend medizinische Hilfe benötigt, und um den man sich kümmern solle

Bericht eines Polizisten der bei der Beschlagnahme Amtshilfe leistete

(angefertigt 2 Tage nach dem Vorfall)

In Kurzfassung berichtet dieser, daß er einen Parkplatz bei einem Obdachlosenheim kontrollierte und zu einer Situation dazu gerufen wurde, bei der jemand mit einem Stock, einer Stange oder ähnlichem anderen den Zugang zum Obdachlosenheim verwehrte. Diejenigen, die es betreten wollten waren Hundefänger im Auftrag der Stadt Constanta. Sie baten ihn um Amtshilfe. Er redete daraufhin wohl mit den Leuten und erklärte, dass sie Zugang gewären müssten. Daraufhin betragen sie zu mehreren die Obdachlosenwohnstädte. Dort hatte ein Mann einen Hund auf dem Arm, der traurig und krank aussah und seiner Auffassung nach medizinischer Versorgung bedurfte. Der Mann händigte irgendwann den Hund den Hundefängern aus, die ihn mitnahmen.

Diagnose und Euthanasiebericht

(Dort steht Bruch des Unterkiefer, Rippenbruch, Hautkrankheit und gebrochene Hinterbeine, daher Einschläferung)


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