Targoviste – 60 Hunde im Public Shelter zu Tode gequält

Quelle: Incomod Media / Cristina Paun

Das Tierheim Targoviste war heute – auch für die Polizei – mit einem Vorhängeschloss tagsüber verschlossen. Tierfreunde, die gekommen waren, um Hunde zu adoptieren, mussten von jenseits des Zaunes die panischen Schmerzensschreie der sterbenden Hunde tatenlos mit anhören.

Cristina Paun, Präsidentin einer örtlichen Tierschutzorganisation rief daraufhin 112, die polizeiliche Notrufnummer. Als daraufhin nichts geschah beschwerte sie sich über die Untätigkeit der Polizei beim Rathaus. Ein Anruf bei der Direktion für Veterinärwesen und Lebensmittelsicherheit ergab, dass sie niemanden schicken würden, da alle verfügbaren Kräfte in den Bergen seien um sich um auffällig gewordene Schafe zu kümmern.

Christina Paun und ihre Organisation wollten heute viele Hunde herausholen. Der Bürgermeister und die Tierheimleitung hatten andere Ziele.

Als schliesslich die ANSVSA Inspektoren doch eintrafen, bestätigten sie, dass 60 Hunde eingeschläfert worden seien. Dies sei nicht zu beanstanden, da es gesetzlich möglich sei. Lediglich das Tötungsverfahren werde geprüft. Laut Cristina Paun sind Papiere aber geduldig.

Wenn aber alles mit rechten Dingen zugegangen sein sollte, so, Cristina Paun, wäre das Verrammeln des Tores während der Öffungszeiten mit einem massiven Vorhängeschloss nicht erforderlich gewesen.


Ein kleiner Hund, der heute herausgeholt hätte werden sollen, klettert in Panik am Zwingerzaun nach oben und fiepst:

(VIDEO)

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