Buzau – lieber gekündigt als getötet

Da er dazu gezwungen wurde, die Hunde im Shelter der Stadtverwaltung Buzau zu töten, hat der Tierarzt gekündigt!

Forced to euthanize the dogs in the City Hall Buzau’ shelter, the veterinarian resigned!

DE/EN/RO

(EK) Im Januar 2014 war das Public Shelter eines derjenigen, die von der Stadtverwaltung mit der Tötung nach dem neuen Gesetz beauftragt wurden. Am Morgen des 14. Januar, die Zwinger waren in den Morgenstunden fast leergetötet worden, wurde folgender Film gedreht:

Zu sehen sind einige verbliebene Hunde, darunter “Halona“, aber auch der Tierarzt, der die Tötungen durchgeführt hatte und eine Retterin, die ihr Auto mit Hunden füllen lässt, die sie aus diesem Tierheim herausholt.

Der Tierarzt im Film ist Dr. Vet. Emil Paraschiv:

Ebenfalls eindeutig zu sehen ist die Arbeitsanweisung seitens des Rathauses, die seinen Namen enthält, sowie die Substanzen mit denen Euthanasie in Buzau vollzogen wurde:

Vor diesem Hintergrund, und der Tatsache, dass Dr. Paraschiv nicht nur einer der Tötungstierärzte im Rumänischen Strassenhundemanagement war, sondern auch einer der ersten, die nach der neuen Gesetzeslage eine beträchtliche Menge an Hunden an einem einzigen Morgen durchtötete, wünscht man sich, hier sei tatsächlich eine Wandlung vom Saulus zum Paulus erfolgt. Tatsächlich wäre es interessant, zu erfahren, wie ein Tierarzt, der mit dem Töten vor 2 Jahren keine Probleme zu haben schien und nur kurz nach der letzten “Euthanasie” des Morgens gelassen in die Kamera spricht, 2016 einer erneuten Euthanasieanordnung durch Vertragskündigung entgeht. Wie auch immer, gibt es jetzt zumindest einen Aufschub für die vom Tode bedrohten Hunde in Buzaus Public Shelter. Lesen Sie dazu ein Schreiben von Carmen Arsene (FNPA, Nationale Vereinigung für Tierschutz) :buzauvet5

Quelle: Carmen Arsene (Mail)

Da er dazu gezwungen wurde, die Hunde im Shelter der Stadtverwaltung Buzau zu töten, hat der Tierarzt gekündigt!

Als Pitesti sich in 2013 dazu entschied, ein Gesetz, das die Tötung von Streunerhunden erlaubte, auszuführen, unterschrieben 21 Tierärzte aus Pitesti einen offenen Brief, in dem sie bekanntgaben: “der Beruf des Tierarzts hat einen edelmütigen Charakter, und wir verfolgen ihn, damit wir um das Leben und die Gesundheit von Tieren kämpfen können, und nicht, um sie zu töten”, “Euthanasie von gesunden Hunden, um die Zahl der Streunerhunde herunterzubringen, ist ein krimineller Akt”. Die 21 Arzte appelierten an alle rumänischen Tierärzte, “die Euthanasie von Streunerhunden nicht zu akzeptieren, da so ein Vorgehen nicht nur keine Lösung des Problems ist, sondern auch den Beruf entehrt, und Verachtung der Gesellschaft nach sich zieht”. (In den letzten 15 Jahren wurde in Pitesti kein Hund im Rahmen des Streunerhundemanagements getötet).

Seit Juni 2014 wurde Euthanasie in Buzau nicht mehr ausgeführt. In der Zwischenzeit führte die Zusammenarbeit der örtlichen Gruppe “Prieteni credinciosi” (Treue Freunde) mit dem öffentlichen Shelter der Stadtverwaltung Buzau zu einer Verbesserung der Lage der Streunerhunde. Das war nicht zuletzt auch der ausgewogenen und diplomatischen Art und Weise zu verdanken, mit der die Präsidentin der Gruppe mit den Beamten, die für die Streunerhunde zuständig sind, zusammenarbeitete.

Seit Januar 2016 wollte die Stadtverwaltung Buzau mit der Tötung der Hunde wieder anfangen und bat um offizielle Leitlinien einschließlich derer von der rumänischen Veterinärbehörde (ANSVSA, DSVSA Buzau). Ein Schriftstück, unterzeichnet von der Firma Urbis Serv (die die Streunerhunde verwaltet), wurde zusammen mit den Leitlinien von ANSVSA/DSVSA Buzau an den Tierarzt des Shelters geschickt, mit dem Befehl, alle derzeit dort lebenden Hunde zu töten. Das an den Tierarzt gerichtete Schreiben machte ihn auf zwingende Weise darauf aufmerksam, dass, seinem unterschriebenen Vertrag zufolge: Sie sind dazu verpflichtet, das Gesetz zu vollstrecken, sonst sind Sie für die Kosten, die für Unterhalt des Shelters, Miete, Futter und Wasser nach Ablauf des gesetzlichen Termins entstehen, selbst verantwortlich”.

Auf Grund dieses Schriftstücks, das an die Stadtverwaltung von Buzau geschickt wurde und das auch die Ansicht von ANSVSA in Bezug auf die Legalität von Euthanasie enthielt (die an anderer Stelle mehr zweideutig ausgedrückt war), schickte FNPA (Nationale Vereinigung für Tierschutz) eine Stellungnahme an die verantwortlichen Behörden – nämlich an die Stadtverwaltung von Buzau, an DSVSA Buzau, an SC Urbis Serv, und an die Tierarzt-Praxis von Dr. Emil Paraschiv – in der wir unsere Meinung über die Legalität der Euthanasie von Streunerhunden äußerten, mit Vermerk auf die folgende Gesetzgebung: Regierungs-Notverordnung 155/2001 und die ausführenden Richtlinien der Regierungs-Entscheidung 1059/2013: “Wir gehen davon aus, dass, wenn ICCJ (Rumäniens Oberster Gerichtshof)entgültig alle zeitweiligen Einstellungen aufhebt und insbesondere einige umstrittene Provisionen, die augenblicklich beim Gericht noch anstehen, löst – dass dann jede Art von Euthanasie illegal sein wird”. “Aus diesem Grund haben die zwangshaften Forderungen der Gemeinden, die an die vertraglich beauftragten Vollstrecker der Dienstleistungen gerichtet sind, nämlich die Tierarzte, die einen Vertrag mit den Firmen haben, die die öffentlichen Shelter verwalten, und die die Vollstreckung von Euthanasie verlangen, zur Zeit keine legale Basis. Darüber hinaus könnten diese Verfahrensweisen, auf legaler Ebene, als Anstiftung zu Mishandlung im Amtsdienst gedeutet werden”.

Ausserdem schickte die Präsidentin der Vereinigung “Treue Freunde” einen Brief an die Stadtverwaltung Buzau, in dem sie bewies, dass es keine legale Basis für den Beginn eines Euthanasie-Verfahrens gibt. Sie traf sich auch mit dem Leiter von DSVSA Buzau und machte ihm die Situation des Shelters klar.

Obwohl er gerade seinen Vertrag mit der Firma Urbis Serv erneuert hatte, LEGTE DR. EMIL PARASCHIV, DER TIERARZT DES ÖFFENTLICHEN SHELTERS, SEIN AMT NIEDER wegen des starken Drucks, den die Firma und die Stadtverwaltung auf ihn ausübte, mit ihrer Forderung, dass er alle Hunde, die im Shelter leben, töten muss! In einem moralischen Land wäre das wohl selbstverständlich, aber in einem Land, wo das Töten von Hunden als normal und legal angesehen wird, ist die Geste des Tierarzts ein mutiges und geschätztes Vorgehen.

(Dr Emil Paraschiv: emilparaschiv78@yahoo.com)

Wir begrüssen diese lobenswerte Geste des Tierarzts, der sich weigerte, den beruflichen Ehrenkodex und das Prinzip der Moralität weiterhin zu verletzen!

Wir hoffen, dass andere Tierärzte, die noch immer den Job eines “bezahlten Henkers” ausüben, endlich einsehen, wie disqualifizierend und entehrend diese Beschäftigung ist. Wir hoffen, dass auch sie damit aufhören und sogar gegen die Behörden kampfen werden, die ihre kriminellen Taten unterstützt haben. Ihren Grundregeln zufolge sollten diese Behörden das Wohlergehen der Tiere verfolgen und unterstützen und nicht gegen die Tiere kämpfen.

Alles Liebe

Carmen ARSENE


English version

Forced to euthanize the dogs in the City Hall Buzau’ shelter, the veterinarian resigned!

In 2013 when Pitesti decided to apply a law which permitted the killing of stray dogs, 21 veterinarians from Pitesti signed an open letter in which they stated: the veterinary profession is a noble one, one which we have chosen in order to defend the life and health of animals, and not to kill them”, euthanasia of healthy dogs in order to reduce the number of stray dogs is actually a crime“. The 21 doctors have appealed to all veterinarians in Romania to “not accept euthanasia of stray dogs, a practice that not only will not solve the situation, but will dishonour them and have them be despised by society”.

(In the last 15 years no dog had been euthanized in Pitesti in the context of stray dog management).

Since June 2014 euthanasia was stopped in Buzau. In the meantime, the collaboration between the local association “Prieteni credinciosi” (Faithful Friends) and the public shelter owned by City Hall Buzau led to an improvement of the situation of the dogs. This was definitely also due to the balanced and diplomatic way in which the president of the association collaborated with the Public Service that is responsible for the stray dog management.

Since January 2016, City Hall Buzau attempted to start the process of dog- killing again, requesting official views, including those from The National Sanitary Veterinary and Food Safety Authority/Direction (ANSVSA, DSVSA Buzau). A notification signed by the company Urbis Serv who is managing the stray dogs accompanied by the views of ANSVSA/DSVSA Buzau was sent to the shelter’s veterinarian, with the order to euthanize the dogs that lived at the time in the public shelter. The notification addressed to the veterinarian called to his attention in an imperative way that, according to the contracts signed: you have the obligation to proceed by law enforcement, otherwise the expenses for the maintenance, accommodation, feeding, and watering of the stray dogs in the shelter kept beyond the legal deadlines will be payable by you.”

As a result of this notification including the point of view issued by ANSVSA regarding the legality of euthanasia (which was expressed otherwise in an ambiguous way) that was sent to the City Hall Buzau, FNPA (National Federation for Animal Protection) sent to the authorities concerned – namely, City Hall Buzau, DSVSA Buzau, SC Urbis Serv, and the veterinary office of Dr. Emil Paraschiv – an address by which we express our opinion about the illegality of euthanasia of stray dogs, according to the following legislation: Government Emergency Ordinance 155/2001 and the implementing rules of Governmental Decision 1059/2013: “We consider that, by the time the High Court of Cassation and Justice (ICCJ) [Romania’s High Court]will solve definitively all actions of suspension, in particular the annulment of some contested provisions currently pending in Court, any procedure of euthanasia will be illegal“. “So the imperative demands of the Municipalities, addressed to the concessionaires of the services, namely to the veterinarians serving these operators concerning the execution of euthanasia in public shelters, have no legal basis at the present moment. Moreover, these procedures may be considered, in legal terms, as an instigation to commit abuse in service.

In addition, the president of the Association “Faithful Friends” sent a letter to the City Hall Buzau in which she demonstrated that there is no legal basis for starting the process of euthanasia. She also had a meeting with the acting director of DSVSA Buzau when she revealed to him the situation of the shelter.

Although he had just renewed his contract with the company Urbis Serv, DR. EMIL PARASCHIV, THE VETERINARY OF THE CITY HALL’S SHELTER RESIGNED because of the high pressure this company and the Municipality put on him, demanding that he would kill the dogs living in the shelter!

In a moral country this would have been a normal gesture, but in a country where the killing of dogs is considered normal and legal, the veterinary’s gesture becomes a courageous and appreciated act.

(Dr Emil Paraschiv: emilparaschiv78@yahoo.com)

We welcome the honorable gesture of the veterinarian who refused to violate the code of professional ethics and the principle of morality any longer!

We hope that other veterinaries who are still practicing the job of “paid executioners” will eventually realize how disqualifying and dishonorable this activity is. Hopefully they too will stop or even fight against those institutions that have supported their criminal actions. According to their statues these institutions should be monitoring and supporting the norms of animal welfare and not fight against the animals.

All the best

Carmen ARSENE


Din ce în ce mai mult eutanasia în masă a câinilor fără stăpân devine o problemă de conştiinţa pentru medicii veterinari În 2013, atunci când în Piteşti s-a pus problema aplicării legii ce reclama uciderea, 21 de medici veterinari din Piteşti au semnat o Scrisoare deschisă susţinând că “profesia de medic veterinar este una nobilă pe care am ales-o pentru apărarea vieţii şi sănătăţii animalelor şi nu pentru uciderea lor”, “eutanasia câinilor sănătoşi, în scopul reducerii numărului de câini fără stăpân, este de fapt o CRIMĂ”. Cei 21 de medici au făcut apel la toţi medicii veterinari din România “să nu accepte eutanasia câinilor fără stăpân, practică care nu numai că nu va rezolva situaţia dar îi va dezonora şi va atrage dispreţul societăţii asupra lor”. De 15 ani, în Piteşti, niciun câine nu a fost eutanasiat în contextul gestionării câinilor fără stăpân! Din iunie 2014, în Buzău, eutanasiile au fost oprite. Între-timp, colaborarea între asociaţia locală, “Prieteni credincioşi” şi adăpostul public al primăriei Buzău a condus la îmbunătăţirea situaţiei câinilor. Implicarea preşedintei asociaţiei, dna Silvia Rus, într-un mod echilibrat şi diplomat a condus în mod cert inclusiv la schimbarea mentalităţii celor puşi să ucidă. Încă din ianuarie, Primăria Buzău s-a străduit din răsputeri să demareze din nou procesul de ucidere a câinilor solicitând inclusiv puncte de vedere de la ANSVSA, DSVSA Buzău, pe care le-a transmis anexate Notificării semnate de către S.C.Urbis Serv ce gestionează câinii fără stăpân şi adresate dr.-lui Emil Paraschiv, medicul veterinar al adăpostului şi împuternicit al primarului să eutanasieze câinii din adăpostul public. Prin Notificarea adresată în 21 ianuarie către dr. Emil Paraschiv, i se arată acestuia, în mod imperativ, ca în baza contractelor încheiate cu primăria Buzău şi S.C. Urbis Serv: “aveţi obligaţia să procedaţi la aplicarea legii, în caz contrar cheltuielile privind menţinerea, cazarea, hrănirea şi adăparea câinilor fără stăpân în adăpost, peste termenele legale fiindu-vă imputabile ” Ca urmare a acestei notificări şi a punctului de vedere emis de ANSVSA privind legalitatea eutanasiei (exprimată de altfel amibiguu) şi transmis primăriei Buzău, în 2 februarie, FNPA a trimis către autorităţile implicate, Primăria Buzău, DSVSA, Urbis Serv şi Cabinetului veterinar dr. Emil Paraschiv, o adresă prin care ne exprimăm opinia legală referitoare la nelegalitatea eutanasiei câinilor fără stăpân conform OUG 155/2001 şi normelor de aplicare HG 1059/2013: „apreciem că, până la momentul la care ICCJ va soluţiona în mod definitiv toate acţiunile de suspendare respectiv anulare a unor prevederi contestate, aflate pe rolul său în prezent, orice procedură de eutanasie este nelegală. „Aşadar, solicitările imperative ale Primăriilor, adresate operatorilor concesionari ai serviciilor, respectiv medicilor veterinari care deservesc aceşti operatori, cu privire la demararea procedurilor de eutanasiere în adăposturile publice, nu au niciun temei legal în momentul de faţă. Mai mult, acestea pot echivala, în plan penal, cu o instigare la infracțiunea de abuz în serviciu.” De asemenea preşedinta asociaţiei „Prieteni credincioşi” transmite o adresă către primăria Buzău în care arăta de asemenea că „demararea acţiunii de eutanasiere nu are temei legal” şi are totodată o întâlnire cu directorul interimar al DSVSA Buzău căruia îi expune situaţia adăpostului. Vineri, 5 februarie, directorul convoacă o echipă de inspectori şi le solicită să facă un control marţi, 9 februarie, la adăpostul Primăriei (care însă nu a mai avut loc prin prisma acţiunilor ulterioare). Cu toate că tocmai reînnoise contractul cu SC Urbis Serv, din cauza presiunii mari puse de către această societate şi de către Primărie pentru uciderea câinilor aflaţi în adăpost, luni, 8 februarie, Dr. EMIL PARASCHIV, MEDIC AL ADĂPOSTULUI PRIMĂRIEI, ÎŞI DEPUNE DEMISIA! Dr. Paraschiv arată astfel că nu poate să asimileze meseria de medic veterinar cu cea de ucigaş plătit! Probabil doar o coincidenţă, tot în aceeaşi zi, şi directorul interimar DSVSA îşi dă demisia! Salutăm gestul de onoare al medicului veterinar care nu a mai acceptat să încalce codul deontologic profesional şi principiul moralităţii! Sperăm că şi alti medici veterinari care încă mai practică meseria de ucigaşi plătiţi vor realiza într-un final actul dezonorant şi descalificant şi vor stopa ori chiar întoarce armele împotriva acelor instituţii care le-au susţinut acţiunile criminale şi care, prin prisma profilului pe care îl au, ar fi trebuit să monitorizeze şi să susţină respectarea normelor de protecţie a animalelor şi nu să lupte împotriva acestora. Toate cele bune! Carmen ARSENE

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