Piatra Neamt: Katastrophale Zustände im Shelter

Tierfreunde haben in Neamt ausserhalb der Stadt ein Shelter entdeckt, das hermetisch verschlossen und unbeaufsichtigt war. Die Hunde wirkten ungefüttert, in einigen Zwingern lagen tote bzw. fast tote Tiere. In mehreren Verschlägen befanden sich grosse Blultlachen. Nachdem eine Tierschützerin die 112 (Notrufnummer) gewählt hatte, erschienen die Hundefänger, die von der Polizei kontaktiert worden waren, und “entfernten” einen fast toten Hund in einer roten Kiste. Sie kämen zweimal täglich an diesen Ort, sagten sie, und verschlossen das Shelter sehr gewissenhaft.

Am Nachmittag kamen die Tierschützer wieder. Dieses mal mit Team mehrerer Fernsehstationen und der Polizei, sowie einer grossen Menge an inzwischen gesammelten Futterspenden.

Inzwischen hatte jemand im Shelter wohl aufgeräumt. Allerding ist, für Public Shelter verboten, kein Schild mit den Öffnungszeiten vorhanden bzw. es gibt keine Öffnungszeiten, und es gibt niemanden, der die Hunde dort beaufsichtigt und versorgt.

Dieses “Public Shelter” ist weder bei der ANSVSA noch bei der DSV-Behörde als authorisiert gemeldet. Es wird immerhin dort nicht getötet, aber die Zustände sind Tierquälerei, sagen die lokalen Tierschützer.

 

Der Hund in der roten Box ist inzwischen tot. Ihm war nicht mehr zu helfen. Seine Artgenossen hatten bereits an ihm genagt, eine Pfote war nicht mehr vorhanden. Eine sachgerechte Einschläferung fand nicht statt, da die Tierschützer noch bis 17:00 Uhr mit der Polizei beschäftigt waren, und die Hundefänger mit dem Tier zwischenzeitlich verschwanden.

Fotos:

TV-Berichte:

Kanald D, Observator

Zustand des Shelters nach der Intervention durch Tierschützer und Polizei:

Album

Quelle:

VOLUNTARII DE NEAMT. Iubim animalele, UNITI SALVAM!

 

 

 

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